• Willkommen auf den Seiten des NFZ Unterfranken

  • Spezifisches Leistungstraining für Juniorinnen

  • Moderne trainingswissenschaftliche Ausbildungsmethoden

  • Individuelle Förderung und pädagogische Begleitung

Trainingszeiten und Sichtung

Das NFZ-Fördertraining findet Dienstags von 17:00 bis 18:15 am Sportzentrum der Universität Würzburg statt. Alle Infos zur Sichtung findet ihr hier.

Konzept und Begleitung

Das NFZ Unterfranken verfolgt ein innovatives Konzept zur Förderung talentierter Juniorinnen und wird kontinuierlich wissenschaftlich begleitet. Mehr dazu...

Trainerinnen und Leitungsteam

Die Spielerinnen werden von sehr kompetenten Trainerinnen nach modernen Methoden ausgebildet und gefördert. Alles übers Team...

(12.05.2016) Die NFZ-Trainerin und Bundesliga-Spielerin Christina Hahn wurde in das Aufgebot der Uni-Nationalmannschaft für das Länderspiel gegen Frankreich berufen. Der sportliche Leiter des NFZ, Gernot Haubenthal, ist Co-Trainer der Deutschen Fußball Studentinnen-Nationalmannschaft. 

Am 25. Mai findet das Länderspiel der Deutschen Uni-Nationalmannschaft gegen die Auswahl aus Frankreich auf dem Sportgelände der Universität Würzburg statt. Zu diesem Anlass wurde unsere Trainerin Christina Hahn in den Kader des deutschen Teams berufen. "Darauf sind wir sehr stolz", betont Prof. Heinz Reinders die Freude über diese Nominierung. "Vor allem unseren Nachwuchsspielerinnen im NFZ ist sie so ein Vorbild für den Weg in den Leistungsfußball", ergänzt Dr. Olaf Hoos, der gemeinsam mit Heinz Reinders und Gernot Haubenthal das Nachwuchsförderzentrum leitet.

Der sportliche Leiter hat dabei doppelte Gelegenheit, diesen Weg in den Leistungsfußball zu begleiten. Neben einer seiner Trainerinnen wird auch er für das Studentinnen-Nationalteam als Co-Trainer aktiv sein. Hier kommt ihm, ebenso wie Christina Hahn, seine langjährige Erfahrung in der 2. Frauen-Bundesliga zugute. Die Nachwuchsspielerinnen des NFZ werden zum Länderspiel im Sportzentrum am Hubland eingeladen und können dann ihre Trainerin zu Höchstleistungen anfeuern. 

(09.05.2016) Der bayerische Mädchenfußball steuert auf eine Krise zu, Vereine nehmen Hürden für den weiblichen Nachwuchs wahr und wünschen sich neue Formen der Förderung talentierter Spielerinnen. Das sind die zentralen Ergebnisse der neuen Studie des Nachwuchsförderzentrums für Juniorinnen, bei der über 1.300 bayerische Fußballvereine befragt wurden.

Mädchenfußball in der Krise

Nicht nur die Anzahl aktiver Spielerinnen und gemeldeter Mädchenteams geht in den Vereinen seit 2011 zurück. Auch die Ziele der Mädchenförderung haben seither deutlich an Prominenz eingebüßt. Bayerische Fußballvereine erachten die Förderung von Mädchen und die Etablierung des Mädchenfußballs immer weniger als erreichbares oder umgesetztes Ziel.

Hürden verhindern Zugang zum Vereinsfußball

Vereine nehmen eine zu geringe Begeisterung von Mädchen für den Fußball durch Schule und Elternhaus sowie tendenziell durch die Möglichkeiten der Vereine wahr. Mädchen werden als sehr geeignet für Fußball angesehen, aber es fehlt Vereinen an Unterstützung, sie in den Mädchenfußball zu holen. 

Vereine wünschen sich den Wandel

Die große Mehrheit der Vereine wünschen sich den Wandel in der Talentförderung von Mädchen. Sie begrüßen eigene Förderstützpunkte für Mädchen, sehen den Weg in den Leistungssport nicht nur über den Jungenfußball und brauchen die breite Basis für die Förderung in der Spitze. Vor allem Leistungsfußball-Vereine suchen den Wandel im Mädchenfußball.

Download der Studie

(06.04.2016) Es ist wieder soweit. Die neue Fördersaison für junge Fußballerinnen steht vor der Tür und das Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen bietet talentierten Nachwuchskickerinnen die Möglichkeit, sich nach dem Förderkonzept des NFZ ausbilden und weiterentwickeln zu lassen. Über acht Wochen hinweg können die jungen Talente ihr Können zeigen und sich für die neue Fördersaison qualifizieren.


TrainerInnen und Jugendleitungen können talentierte Nachwuchsfußballerinnen der Jahrgänge 2003 bis 2007 für die Talentsichtung im Nachwuchsförderzentrum Unterfranken vorschlagen. Dabei ist unerheblich, ob die Mädchen in einem Mädchen- oder Jungenteam spielen, wesentlich ist, dass die Mädchen aktive Spielerinnen in einem Verein sind. Die Anmeldefrist endet am 31. Mai 2016 und die achtwöchige Talentsichtung beginnt am Dienstag, den 07. Juni 2016. Wir freuen uns über neue talentierte Nachwuchskickerinnen, die ihre Fähigkeiten weiter entwickeln und sich auf die Möglichkeiten im Leistungsfußball vorbereiten wollen.

(05.04.2016) Leistungssport ist eine Kunst für sich, das gilt nicht nur für die Sportlerinnen selbst sondern auch für deren ästhetische Darstellung. Unserem Leichtathletik-Trainer Matthias Reiners ist es gelungen, die Ästhetik der Talentförderung aus einem ganz besonderen Blickwinkel zu erfassen und dabei die Konzentration der Spielerinnen ebenso einzufangen wie die Dynamik, den Teamgeist und die hohe Motivation beim Leistungstest.  

(16.03.2016) Es gibt eine neue Talent-Diagnostik speziell für den Mädchenfußball. Entwickelt wurde sie vom Nachwuchsförderzentrum Unterfranken, das vom Sportzentrum und der Bildungsforschung der Universität Würzburg sowie von Vereinen getragen wird.

Für den Leistungssport ist die Frage zentral, wie junge Talente entdeckt und gefördert werden können. Welche Voraussetzungen muss der Nachwuchs psychologisch und motorisch mitbringen, um im Sport erfolgreich zu sein? Was unterscheidet sportlich Hoch- und Höchstbegabte von durchschnittlich begabten Breitensportlern? Gerade im Frauenfußball ist es eine Herausforderung, talentierten Nachwuchs zu finden, weil hier die Basis zahlenmäßig deutlich kleiner ist als im Jungenfußball. Darum hat das Nachwuchsförderzentrum (NFZ) Unterfranken eine eigene Diagnostik für Juniorinnen entwickelt und in einer Pilotphase erprobt. Dabei wird die Spielfähigkeit junger Fußballerinnen in realen Spielsituationen getestet und das Potenzial für eine Leistungskarriere eingeschätzt.

 

Kreativität, Zweikampfverhalten, Technik und Raumorientierung

„Wir haben junge Talente in den Bereichen Kreativität, Zweikampfverhalten, Technik und Raumorientierung in einer Vier-gegen-vier-Spielsituation getestet“, sagt Olaf Hoos, Leiter des Sportzentrums der Universität Würzburg. Ein Beobachtungsteam aus acht Personen beurteilt dabei die Spielfähigkeit des Nachwuchses. Jede Spielerin wird immer von zwei erfahrenen Sportwissenschaftlern bewertet, damit die Einschätzung nicht nur auf einer einzigen Person beruht.

Ergänzt wird diese Beurteilung im Jahresverlauf von regelmäßigen sportmotorischen und kognitiv-motivationalen Tests. „So ergibt sich ein ganzheitliches Bild von der Persönlichkeit der Spielerinnen und von deren Entwicklung“, erklärt Hoos.

Zuverlässige Ergebnisse nach ersten Tests

„Die ersten Ergebnisse zeigen, dass der NFZ-Test die Fähigkeiten der jungen Spielerinnen zuverlässig einschätzt“, so Professor Heinz Reinders, Inhaber des Lehrstuhls für Empirische Bildungsforschung an der Universität Würzburg. Die neue Diagnostik namens „NFZ-TestSpiel“ biete damit eine Alternative zu den anderen Testverfahren, etwa zu dem des Deutschen Fußballbundes (DFB).

Statistische Analysen zeigen, dass die vom NFZ-TestSpiel erfassten Bereiche zuverlässig mit den körperlich und kognitiv-motivational passenden Merkmalen der Mädchen in Zusammenhang stehen. So hängen etwa die Raumorientierung und Kreativität mit der Intelligenz und das Zweikampfverhalten mit den körperlichen Voraussetzungen der Spielerinnen zusammen.

Weiterentwicklung mit dem 1. FC Nürnberg

Auf Basis dieser ersten Ergebnisse soll das Testverfahren jetzt gemeinsam mit dem Mädchenfußball des 1. FC Nürnberg weiterentwickelt werden. Auch andere Vereine und Förderstützpunkte will das NFZ dazu einladen, das neue Testverfahren kennen zu lernen und mit den NFZ-Verantwortlichen darüber zu diskutieren. Das neue Testverfahren und seine bisherigen Ergebnisse sind im zweiten Band der Schriftenreihe des NFZ Unterfranken dokumentiert. Entwickelt wurde das Verfahren von Heinz Reinders, Olaf Hoos und Gernot Haubenthal. 

 

Das Nachwuchsförderzentrum Unterfranken wurde im Mai 2014 gegründet. Anlass war die Idee, talentierte Spielerinnen zu fördern und dabei den Entwicklungsbesonderheiten von Mädchen gerecht zu werden. Das innovative Konzept zielt dabei darauf ab, die Juniorinnen in ihrer ganzen Persönlichkeit und der Vielfalt ihrer sportlichen Fähigkeiten zu fördern und so den besonderen Anforderungen im Leistungsfußball der Mädchen und Frauen besser gerecht zu werden.

 

Besondere Talente und Fähigkeiten müssen sorgsam entdeckt und gefördert werden, damit sich diese nachhaltig entwickeln können. Es gibt Situationen, in denen Heranwachsende in einer kurzen Testung nicht ihr gesamtes Potenzial entfalten. Deshalb werden im NFZ Spielerinnen über acht Wochen hinweg beim regelmäßigen Sichtungstraining beobachtet und fair in ihren Fähigkeiten eingeschätzt. Dadurch besteht die Möglichkeit, die ganze Spielerinnen-Persönlichkeit kennen zu lernen.

 

Das NFZ für Juniorinnen in Unterfranken entwickelt und fördert talentierte Spielerinnen und begleitet diese Entwicklung aus sportwissenschaftlicher und pädagogischer Perspektive. Der sportliche Leistungsstand der Spielerinnen wird regelmäßig geprüft und die Persönlichkeitsentwicklung der Mädchen berücksichtigt. Motivation, ein gesundes Selbstbewußtsein sowie soziale Kompetenz gehören ebenso zum Leistungssport wie Koordination, Kondition oder Agilität.